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La Palma Photostory

Sind wir uns der Umgebung bewusst, in der wir leben? Den möglichen Risiken und Gefahren einer Naturkatastrophe? Wahrscheinlich nicht. In der Schweiz gibt es im Vergleich zu anderen Ländern auch weniger Grund zur Sorge. Wie sieht es aber auf einer Vulkaninsel wie La Palma aus? „Für mich war es wichtig auf den Vulkanausbruch aufmerksam zu machen, da ich selbst eine Zeit lang auf der Insel gelebt habe. Da entstand schon etwas Persönliches.“ Eine Woche lang erkundete sich Andoni Lopez nach der Situation auf der Insel, traf alte Freunde und Bekannte und packte mit an, wo er konnte. Mit dabei hatte er natürlich seine LUMIX S1 und S1R. Zwei perfekte Begleiter für eine Insel, welche an schwierigen Bedingungen nicht scheut.

„Nach mehr als 12 Stunden Reise von der Schweiz nach La Palma begreift man nicht so genau was man gerade vor Augen hat. Apokalyptisch präsentiert sich das Monster ohne Namen bei unserer Ankunft. Nicht nur visuell, auch auditiv lässt er seine Macht spüren. Es ist auch nicht unüblich in der Nacht von Erdbeben geweckt zu werden.“

Das spanische Militär auf dem Weg von Teneriffa nach La Palma: „Wir haben euch nicht vergessen“

Der erste Blick auf den Vulkan um 02:00 Uhr morgens. Aufgenommen mit der S1 und dem 50mm F1.4.

„Die S1 war ideal für Aufnahmen in der Nacht. Die starke Lowlight Performance gepaart mit dem starken IBIS führten dazu, dass mein Stativ oft im Auto blieb.“

Los Llanos De Aridane, die grösste Stadt auf der «Isla Bonita», ascheüberdeckt. Eine getrübte Stimmung liegt auf den Strassen der Stadt.

Kaum ein Fleck auf La Palma bleibt von den Konsequenzen verschont. Klar, das grösste Desaster spielt sich beim Vulkan ab: Gebäude, welche von der Lava erfasst wurden, sind verschwunden. Das ist die Realität. Die Asche verteilt sich überall auf der Insel. Auch wenn man nach Hause kommt, findet sie überall in den Kleidern.

Auf der Insel hilft man sich, wo man kann. Der Zusammenhalt ist gross.

„Während meines Aufenthaltes auf der Insel ging es mir besonders um die Menschen und Tiere. Der Vulkan ist da, daran kann man absolut nichts ändern. Wie gehen jedoch die Menschen damit um? Einige haben alles verloren, da fragt man sich schon, wie es in deren Leben weitergeht. Die Hilfe der Regierung geht sehr langsam voran. So kommt ein grosser Teil der Hilfen von privaten Organisationen oder Personen. Auch unterstützt sich die Bevölkerung untereinander gegenseitig.

Die volle Wucht der Aschewolke.

Wer sein Haus in der abgesperrten Zone besitzt, kann pausenlos Asche vom Dach schaufeln. Das Gewicht könnte das Haus zum Einsturz bringen. Viele Palmeros gehen auch gar nicht mehr in ihre Häuser rein, aus emotionalen Gründen. Die Bedingungen können brutal werden. Wind, Asche, Schwefel, Regen machen die Bedingungen extrem schwierig. „Um meine Kameras musste ich mir zum Glück keine Sorgen machen. Diese stecken die Bedingungen gekonnt weg. Halt für extreme Bedingungen gemacht.“

Grün; die Farbe der Hoffnung.

Es dauert fast einen ganzen Tag, um 3-4 Häuser von Asche zu befreien.

Ein unüblicher Blick in ein Wohnzimmer.

Schaufel um Schaufel. Die Asche, welche auf dem Boden landet, muss irgendwann auch weggebracht werden.

Zusammenhalt.

Raus aus der Zone. Das Szenario präsentiert sich oft surreal.

Was passiert nun mit den Menschen, welche nichts mehr haben? Oder die Tiere welche verlassen worden sind? Die einzige Hotelanlage auf der Insel wurde zu einem Auffangzentrum für Menschen umfunktioniert, welche nirgendswo hinkönnen. Für die Tiere gibt es in Los Llanos De Aridane eine Station, wo sich eine private Organisation um das Wohlbefinden der Tiere kümmert. Auch rücken sie jeden Tag in die verbotene Zone aus, um verlassene Tiere einzusammeln. „Der elektronische Verschluss und die intuitive Bedienung der LUMIX Kameras half es mir, in dieser Situation so unauffällig wie möglich zu bleiben. Der Respekt zu Menschen und Tieren steht für mich bei jedem Auftrag über allem anderen.“

Die Tiere warten auf einen neuen Besitzer.

Die Auffangstation für Tiere in „Los Llanos de Aridane“. Eine umfunktionierte Sporthalle.

Esther von Benawara: mit ihrer Firma hat sie die Auffangstation aus dem Boden gestampft.

Die Hotelanlage auf der Insel für Menschen ohne Bleibe.

Viele Schicksalsschläge, welche auf kleinem Raum zusammentreffen.

Die Naturgewalt. Ein spektakulärer Anblick, welcher sich nicht jeden Tag ergibt.

Der Vulkan hat sich mittlerweile beruhigt. Es wird jedoch lange dauern, bis sich die Insel von den Schäden erholen wird. Vieles ist aber auch irreparabel zerstört worden und kann leider nicht mehr gerettet werden. Die Palmeros werden mit ihrer aufgestellten Art weiterleben und auch diesen Ausbruch und die Folgen überstehen. Viele wussten, auf was für eine Insel sie leben und sind sich den möglichen Folgen bewusst gewesen. Nur liegt es im Natur des Menschen, solche Gedanken nicht täglich vor Augen zu halten. Das ist eine Realität, welche uns stets fremd bleiben wird, bis sie eines Tages dann tatsächlich auftaucht und zur nackten Realität wird.

Wer sich für die Hilfe auf La Palma engagieren möchte, kann sich direkt bei Andoni Lopez melden. Er sammelt weiterhin Gelder, um den Menschen und Tieren auf der Insel zu helfen. Die Gelder gehen direkt an die ONG La Palma und Tierauffangstation „Benawara“.

Andoni Lopez

Andoni Lopez

Geboren und aufgewachsen als Sohn spanischer Eltern in St.Gallen, interessiert sich Andoni Lopez schon seit langer Zeit für Sport und Fotografie. Vor zwei Jahren wagte er den Schritt in die Selbständigkeit als Fotograf, was für ihn ein logischer Schritt war, nachdem er lange mit einem selbst gemachten Camper durch Europa zog und ein halbes Jahr auf La Palma als Bike Guide und Fotograf arbeiten durfte. Zwar liegt sein Schwerpunkt klar bei der Bike Fotografie, taucht aber auch gerne in andere Welten ein. Da Abwechslung für ihn die halbe Miete im Leben ist, findet man ihn auch bei Konzerten, Events oder an Hochzeiten. Was er in der Fotografie sucht? Die Verbindung zu den Sujets. Einfühlen und Verstehen sind für ihn von grosser Bedeutung. LUMIX Kameras sind für ihn die perfekten Begleiter, weil sie so intuitiv zu bedienen sind – und er so auch bei der Fotografie vorgeht.

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