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Die Reise zur Quelle der Oder

Die Reise zur Quelle der Oder

Seine jüngste Roadtrip entlang der Oder war ein wahr gewordener Traum für den Fotografen Mikolaj Nowacki. Er folgte dem Fluss von seiner Quelle in Tschechien bis zu seiner Mündung in die Ostsee. „Die Oder ist der Fluss meiner Kindheit. Ich arbeite bereits seit dem Jahr 2008 an diesem Projekt rund um die Oder. Ich fotografiere hauptsächlich die Beziehungen der Menschen zum Fluss, und natürliche auch seine wilde Schönheit. Ich bin viele Male auf der Oder gesegelt und ich habe lange davon geträumt, mit einem Auto an ihr entlang zu fahren, wann und wo immer ich Lust habe anzuhalten und Fotos zu machen. Im Juli und August habe ich das endlich geschafft.“ Er setzte die LUMIX G90 ein, um seine Reise zu dokumentieren.

Mikolaj lebt seit seiner Kindheit in der Nähe des Flusses. „Meine ersten Erinnerungen an die Oder sind Spaziergänge mit meinen Eltern, als ich fünf Jahre alt war, auf einem schmalen Pfad an einem halbwilden Damm am Rande von Breslau in Polen, wo wir lebten. Später in meiner Kindheit bin ich mit meiner besten Freundin zur wunderschönen wilden Insel Opatowicka gewandert, um zu spielen, zu reden und einfach die unberührte Natur zu geniessen.“

Als Teenager war er ein begeisterter Hobby-Ornithologe. „Früher bin ich viele Kilometer am Fluss entlang spazieren gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren auf der Suche nach seltenen Vögeln. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich auch mein Gespür für die Natur, und etwa zu dieser Zeit begann ich davon zu träumen, auf einem der vielen Lastkähne, die in den 1980er-Jahren flussauf und flussabwärts fuhren, den Fluss hinunter zu schippern.“ Der Fluss ist Teil seiner DNA und war eine naheliegende Wahl, als er auf der Suche nach einem langfristigen persönlichen Projekt war, das er im Jahr 2008 fotografieren wollte. Mittlerweile hat er den Fluss viele Male mit dem Lastkahn befahren. „Ich liebe es, mit einer Crew alter Matrosen unterwegs zu sein. Wenn ich auf einem Schiff bin, fühlt es sich an, als würde die Zeit stehen bleiben. Schon die Nähe zum Fluss gibt mir das Gefühl, frei und gleichzeitig geborgen zu sein.“

Während seiner letzten Reise fotografierte er bei jedem Wetter und zu verschiedenen Tageszeiten. „Neben dem Fotografieren bei schönem Licht um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang herum sowie in der Dämmerung mache ich auch gerne Fotos im Regen. Das Wetter verleiht den Fotos eine ganz besondere Stimmung. Je stärker der Regen, desto besser werden meine Bilder! Um diese Bilder aufzunehmen, muss ich spezielle Geräte wie die LUMIX G9 und G90 verwenden, die besonders wetterfest sind.“

Objektive wie das beeindruckende Leica 10-25 mm (entspricht 20-50 mm für Vollformat) f/1,7 und das Leica 12-60 mm (entspricht 24-120 mm) f/2,8-4,0 sind ihm bei seinem Projekt eine grosse Hilfe. „Ich habe einmal zwei Stunden lang bei heftigem Regen über dem Mittelmeer, in der Nähe von Neapel, Italien, fotografiert. Ich war völlig durchnässt, aber meine Kamera, die LUMIX G9, funktionierte einwandfrei. Auf meiner Autofahrt entlang der Oder hatte ich die Möglichkeit, die Natur bei Starkregen auf meiner geliebten Insel Opatowicka zu fotografieren. Die LUMIX G90 und das Leica 10-25-mm-Objektiv mit f/1,7 haben trotz Wolkenbruch hervorragend funktioniert.“

Mikolaj schätzt nicht nur das spritzwassergeschützte und staubdichte Gehäuse, sondern auch die kompakte Grösse der LUMIX G90. „Sie liegt sehr gut in der Hand, was ein sehr wichtiger Faktor ist, wenn ich stundenlang fotografiere, da meine Hand so nicht allzu schnell müde wird. Der Autofokus ist unglaublich schnell und präzise und liefert Bilder von höchster Qualität. Wenn ich ansonsten unterwegs fotografiere, ist die LUMIX mit 20 mm f/1,7 (entspricht 40 mm) meine erste Wahl. Für Berichterstattungen nehme ich gerne das vielseitige Leica Objektiv mit 10-25 mm und f/1,7 (f/1,7 über die gesamte Brennweite, wow!).“ Bis heute stolperte Mikolaj über grandiose Kulissen und unvergessliche Momente, wurde aber auch Zeuge von Zerstörung. „Als ich an der Quelle der Oder in Tschechien ankam, war ich vom Ausmass der ökologischen Katastrophe erschüttert.

Ich kannte diesen Ort, weil ich seit 2014 bereits zweimal dort gewesen war. Ich erwartete, einen herrlichen, mystischen Wald. Einige wenige einsame Bäume waren die einzigen Überlebenden eines Waldes, der bis vor kurzem die Quelle des Flusses umgab. Alle Fichten in einem 25.000 Hektar grossen Gebiet in der Militärzone bei Libava sind aufgrund der jährlichen Dürren durch die weltweite Klimaerwärmung abgestorben.“ Manchmal geht es bei der Fotografie darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. „Ich fotografierte gerade das Mills Beacon am Ende der Mole am Eingang zum Hafen in der Stadt Świnoujście. Während ich wartete, ging ein junger Mann plötzlich auf die Knie und machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Manchmal hat man einfach Glück.“

Mikolaj Nowacki

Mikolaj Nowacki

Mikolaj Nowacki wurde 1972 im polnischen Wroclaw geboren. Von 2004 bis 2011 arbeitete er als Fotojournalist für Polens einflussreichste Tageszeitungen, der Gazeta Wyborcza und der Polska Times. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen und war bis heute mehrfach als Finalist bei wichtigen polnischen und internationalen Fotowettbewerben wie dem Grand Press Photo und dem BZWBK Press Photo, den SWPA World Photography Awards, dem NPPA Best of Photojournalism und dem Paris Photography Prize (Px3) vertreten. Seit dem Jahr 2015 ist er LUMIX Markenbotschafter.

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