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Das richtige Foto trotz eisiger Kälte

Das richtige Foto trotz eisiger Kälte Pascal Häusermann mit der Panasonic LUMIX S1R

Wie funktioniert Fotografieren bei eisigen Temperaturen? Pascal Häusermann, Fotograf und Betreiber einer kleinen Fotoschule im Kanton Aargau, hat darauf eine Antwort gefunden. Im Rahmen einer Fotoreise für seine Kursteilnehmer zieht es ihn nach Jakutien, das kälteste, besiedelte Gebiet der Erde. Dort bietet das Fotografieren bei Extremtemperaturen verschiedene Herausforderungen, die Pascal Häusermann mit der Panasonic LUMIX S1R meistert.

Leben zu eisigen Bedingungen

Jakutien (oder auf Russisch «Republik Sacha») ist knapp 75-mal so gross wie die Schweiz und mit nicht einmal einer Millionen Einwohner sehr dünn besiedelt. Über ein Viertel aller Einwohner leben in der Hauptstadt Jakutsk. Die ganze Stadt ist zu der kältesten Zeit des Jahres mit einem weissen Mantel überzogen. Sogar die Stromleitungen schimmern weiss im Licht der Strassenlaternen.  «Bei meiner Ankunft in Jakutsk Mitte Januar war es – 34°C kalt. Im 680 km entfernten Oimjakon, dem kältesten Dorf des Landes, zeigte das Thermometer sogar tiefe – 51,4°C an», meint Pascal Häusermann beeindruckt.

Die meisten Häuser in Jakutsk sind auf Betonstelzen gebaut, damit sie den darunterliegenden Permafrostboden durch die Wärme nicht destabilisieren. Um Trinkwasser aus Grundwasser zu gewinnen, müssen Brunnen gebohrt werden, welche die hunderte von Meter dicke Permafrostschicht durchbrechen.

«Ist man mit einem Fahrzeug unterwegs, lässt man die Motoren gerne laufen, um ein Einfrieren zu verhindern. In einzelnen Ortschaften fliesst aus demselben Grund nur heisses Wasser aus den Wasserleitungen», erzählt der Fotograf von seinen Erfahrungen. Häuser bauen – inklusive Betonieren – funktioniert hier auch bei – 20°C. Schulfrei gibt es je nach Schule erst ab unterhalb von −45 °C.


Bild 1: Am Fluss = Warmwassertransporter

Tipps und Tricks gegen die Kälte

Schon zu Beginn merkt man beim Fotografieren im Freien, dass es die eisigen Temperaturen in sich haben. «Schaut man wie gewohnt durch den Sucher, friert der Atem sofort an der Kamera fest. Dadurch sieht man ziemlich schnell nichts mehr. Beim längeren Arbeiten frieren auch die Kristalle des Kameramonitors ein, wodurch sich die Anzeige des Live-Bildes erheblich verlangsamt.» berichtet Pascal Häusermann über das Erlebte. Was hat er dagegen getan? Weiter empfiehlt er, genügend Reserve-Akkus mitzunehmen, da die Energie eines Akkus bei diesen Temperaturen nur knapp halb so lange hält wie bei Plustemperaturen. Ein Vorteil der LUMIX S1R ist das grössere Kameragehäuse, welches im Vergleich zu kleineren Gehäusen zu einem langsameren Auskühlen des Akkus führt. Während seiner Fotoreise entdeckte Pascal Häusermann auf seinem speziellen Outdoor-Smartphone auch zum ersten Mal die Meldung ‘Akku zu kalt’, was beinahe zu einem Einfrieren des Monitors führte.

Ein grosser Vorteil der LUMIX S1R sind die grösseren Bedienelemente, die man auch gut mit Handschuhen betätigen kann. «Man möchte hier nicht mit blossen Händen arbeiten, weil die Haut am Metall kleben bleiben könnte», warnt der Fotograf. Beim Reingehen ins warme Fahrzeug ist ein langsames Akklimatisieren der Ausrüstung empfehlenswert, da die Kamera sonst sofort mit Wasser überlaufen würde. Dies kann der LUMIX S1R zwar nichts anhaben, jedoch verhindert es für längere Zeit das Weiterarbeiten im Freien. Laut Pascal Häusermann waren die Objektive (16-35mm F4 und 50mm F1.4) den Temperaturen problemlos gewachsen. Einzig das mitgeführte Stativ war ab – 40°C nicht mehr zu gebrauchen, da der Kopf einfror und nicht mehr bewegt werden konnte.


Bild 2: Natur mit 50mm F1.4 = auf dem Bild ist eine so genannte Nebensonne sichtbar

Bezaubernde Aufnahmen

Insgesamt bot die Fotoreise für Pascal Häusermann und seine Kursteilnehmer nicht nur viele Herausforderungen, sondern auch eine einmalige und wertvolle Erfahrung. Trotz des Klimas konnten in Jakutien Fotos mit einer unglaublichen Vielfalt geschossen werden. Ob die Rentiere im Schnee oder die Stadt in der Nacht -auch an einem solch abgelegenen Ort fand Pascal Häusermann Motive, welche ihren Betrachter sofort in den Bann ziehen – trotz oder eben dank der Kälte.


Bild 3: Ewene mit Rentieren mit 16-35mm F4 = Aussicht ab Rentierschlitten


Bild 4: Flusskontrollstation mit 16-35mm F4 = Den ganzen Winter hindurch wechseln sich die Flusswärter wöchentlich in diesem Wohnwagen ab. Ihr Job ist es, täglich die Eisdicke auf dem Fluss zu prüfen und die Berechnungen dazu zu machen, ob nur noch PWs oder aber auch LKWs über die «Flussstrasse» fahren dürfen.


Bild 5: Unsere beiden Fahrzeuge mit 16-35mm F4 = ein Uaz und ein Toyota

Pascal-Haeusermann

Pascal Häusermann

Pascal Häusermann ist seit über 20 Jahren als Fotograf und Foto-Trainer unterwegs. Seine fotografische Vorliebe gilt den Menschen, welche er leidenschaftlich gerne bei ihrer Arbeit oder im Alltagsleben portraitiert. Davon abgesehen liebt er es, alle möglichen Fotoprodukte selbst durchzutesten und dies insbesondere im Regenwetter, im Schnee und bei Temperaturen bis minus 50 Grad. Als Foto-Trainer ist er mit allen bekannten Fotomarken bestens vertraut. Er hat sich darauf spezialisiert, massgeschneiderte Promotionen im Schweizer Fotofachhandel anzubieten oder zu allen möglichen Themen Fotokurse und Workshops durchzuführen. Dies einerseits in seiner kleinen Fotoschule, aber auch an diversen weiteren Standorten – meistens in Zusammenarbeit mit den dort ansässigen Fotofachhändlern. Pascal Häusermann lebt seine Begeisterung fürs fotografische Bild.

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