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Am Ziel auf 5'364 Metern über Meer

Am Ziel auf 5'364 Metern über Meer

Im nepalesischen Himalaya einen Film drehen? Das dürfte für jeden Filmemacher, welcher flankiert von Schweizer Bergen aufwächst, wohl ein Traum sein. Dem Film-Allrounder Roman Loeffel bot sich genau diese Gelegenheit. Zusammen mit dem Fotografen Thomas Biasotto reiste er in das nordostasiatische Land und dokumentierte die Reise dieser einmaligen Expedition zum Fusse des Mount Everest. Ein nicht einfaches Unterfangen, wenn man bedenkt, was an Knowhow und Material alles notwendig ist, um einen Dokumentarfilm dieses Ausmasses zu drehen. Dank der Robustheit der LUMIX S1H von Panasonic aber ein machbares Unterfangen.

Ankunft in Kathmandu

«Das scheint ja alles halb so wild zu werden» und «Im Fernsehen sah das alles viel schlimmer aus» dachten wir uns, als wir Ende Oktober spät nachts im 26°C warmen Kathmandu landeten. Jetzt sind es noch 26°C, aber schon bald werden wir es in dünner Höhenluft mit eisigen Minusgraden zu tun haben. Zwei Tage nach unserer Ankunft in Kathmandu wurden wir mitten in der Nacht auf den schlecht geebneten nepalesischen Strassen und Wegen zum Flughafen Ramechhap kutschiert, wo wir unter dem stressigen Gebrüll der Flughafenmitarbeiter in ein kleines, fast schon antikes Flugzeug getrieben wurden. Nach kurzer Flugzeit war dann die erste Station unserer Expedition greifbar: Der legendäre Flughafen von Lukla mit seiner ausserordentlich kurzen, an einem steilen Abgrund endenden Piste. Zugegeben: Vermutlich haben auch die Eigeninteressen der Piloten eine nicht unwesentliche Rolle gespielt, dass wir sicher in Lukla landeten. Und so starteten wir zusammen mit unseren drei Portern Sitaram, Santosh und Santosh (ja, das hat ein paarmal für Verwirrung gesorgt) und unserem Guide Bhala den grossen, dreieinhalbwöchigen Himalaya-Treck auf das Dach der Welt.

Technische Herausforderung

Da die Baumgrenze in Nepal wesentlich höher liegt als in der Schweiz, wanderten wir die ersten Tage inmitten von grünen Wäldern, blauen Flüssen und gefestigten Pfaden, umringt von den Gesängen frohlockender Vögel. Lediglich die zunehmend stark aufsteigenden Wege und die langsam dünner werdende Luft liessen uns spüren, dass wir hier nicht auf dem Pilatus spazieren. Spätestens als wir auf 3’840 Metern auf dem Khumbu-Highway nach Tengboche marschierten, war unsere leicht naive Lockerheit dem täglichen Kampf gewichen. Das 20 kg Gepäck auf meinem Rücken trugen ihren Teil dazu bei. Wenn man einen Dokumentarfilm dreht und im Vorfeld nicht genau weiss, was alles zu erwarten ist, muss entsprechend viel Material mit. Da aber nebst der allabendlichen Müdigkeit noch die dünne Luft und die grosse körperliche Belastung hinzukommen, muss man sich beim Planen und Packen sehr genau überlegen, was in Sachen Ausrüstung denn nun wirklich wichtig und was eher Luxus ist. Ich entschied mich daher für die LUMIX S1H, da sie mir mit ihrer 6K-Auflösung erlaubt, auf das Mitschleppen eines schweren Stativs zu verzichten. Die Optik betreffend griff ich auf das LUMIX S PRO 24-70mm F2.8 und LUMIX S PRO 70-200mm F2.8 OIS zurück, um sowohl die alltäglichen Strapazen als auch die Bilder des wundervollen Panoramas optimal einfangen zu können. Die gestochen scharfen Bilder sprechen dafür, dass ich mit den beiden Gläsern die richtige Wahl getroffen habe.
Der geringe Akkuverbrauch war ein weiterer wohlüberlegter Entscheid für die LUMIX S1H. Zwar findet man in jeder Lodge Strom, aber einerseits kostet dieser und andererseits reicht die Voltaik-Leistung nicht aus, um alle vier Akkus voll zu laden. Oft musste ich die allmorgendlich-fragenden Blicke der anderen Lodge-Gäste ertragen, wenn ich unter meiner wärmenden Jacke Kamera und Akkus zum Frühstück ausführte, um der Entladung aufgrund der nächtlichen Eiseskälte entgegenzuwirken, bevor ich sie dann in Betrieb nahm. So konnte ich mich aber zumindest mit meinen vier meist halb geladenen Akkus gut durchmogeln.


Hier war noch alles grün: Larja Dobhan


Einer der beiden überquerten Pässe: Der Renjo-Pass


Der Khumbu-Highway nach Tengboche

Auch das Data-Wrangling war ein grosses Thema: Wie macht man Backups auf dieser Höhe? Hard Disk und Laptop mitschleppen? Wenn möglich lieber nicht. Die LUMIX S1H bot die Lösung: Durch den Backup-Aufnahmemodus reichte es, eine Handvoll SD-Karten mitzunehmen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es dies gar nicht gebraucht hätte, da die Karten in der Kamera perfekt vor Witterungseinflüssen geschützt waren.
Ich war nie ein grosser Fan von H.265/HEVC bei Kamera-Footage. Zudem dann noch «nur» in 4:2:0. Entsprechend skeptisch war ich, was die LUMIX S1H, notabene eine Netflix-approved Film-Kamera, diesbezüglich zu bieten hatte. Auf Erfahrungsberichte konnte ich damals noch nicht in dem Umfang zurückgreifen, wie es heute möglich ist, da es sich um eine der ersten Kameras dieses Typs auf dem Schweizer Markt handelte. Der erste Test im Schweizer Flachland belehrte mich aber schnell eines bessern: Dank V-Log, 14 Blendenstufen und 200 Mbit/s war das Color Grading in der Postproduktion die reinste Freude. Und dies, obwohl diese Stufe des Produktionsprozesses nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Die bearbeiteten Bilder machten dann allerdings jeden sprachlos, der sich während der Nachbearbeitungszeit in mein Büro verirrte – inklusive mir.


Unbefestigter Untergrund: Die Thokla-Wüste

Am Ziel auf 5'364 Metern über Meer

So legten wir unsere täglichen Strecken mit teils mehreren hundert Höhenmetern Auf- und Abstieg pro Tag zurück, bis wir am 11. November um genau 11:50 Uhr das Everest Base Camp erreichten, den Ausgangspunkt jeder Everest-Besteigung von Nepalesischer Seite her. Was man in einem solchen Moment empfindet, ist kaum zu beschreiben. Worte reichen nicht aus. Wahrscheinlich resultierend aus einer Mischung an Sauerstoffmangel, Erschöpfung, Stolz und Demut sass ich erst lange nur da und bewunderte diesen legendären Berg, den ich bislang nur aus den Schulbüchern kannte: Den Mount Everest. Weil sich das Wetter aber zu verschlechtern drohte, mussten wir relativ rasch den Rückweg zur Lodge antreten. Am nächsten Morgen setzten wir unseren Treck fort, welcher von Tag zu Tag mehr an unseren Kräften zehrte. Der Rückweg führte uns über Pässe und Gletscher, welche im Nachhinein betrachtet wie aus einem übertrieben retuschierten Reisekatalog zu sein schienen. Dank der schnellen Bereitschaft und guten Haptik der LUMIX S1H verpasste ich aber dennoch praktisch keinen jener Momente, welche für einen Dokumentarfilm zwingend notwendig sind. Erschöpft und froh, alles ohne grössere Probleme überstanden zu haben, endete unser Treck Ende November da, wo er ein paar Wochen zuvor begonnen hatte: In der Flughafenstadt Lukla. Ein laut knatterndes, archaisch wirkendes Flugzeug mit zerrissenem Seitenfenster wartete schon auf uns. Aber keine Angst, ein Flughafenmitarbeiter mit Betonklebeband war schon zur Stelle um den Riss zu «reparieren».


Begrüsst von der Sonne: Der Weg zum Everest Base Camp


Der höchste Berg der Welt zum Greifen nah: Mount Everest


Ein wenig Schweiz in Nepal: Einer der vielen Gokyo-Seen


Auf dem Weg über den Chon La-Pass auf fast 5'500 Metern über Meer

Roman Loeffel

Roman Loeffel

Schon als Kind hatte Roman Loeffel den Wunsch «etwas im Film und Fernsehen» zu machen. Im heimischen Spielzimmer baute er Studios und produzierte zusammen mit seinem Bruder die ersten Sendungen. Noch vor Beendigung der obligatorischen Schulzeit begann Roman in seiner Freizeit bei einer Produktionsfirma mitzuarbeiten und eignete sich so die Grundkenntnisse des Handwerks weitgehendst selbst an. Die ersten Jahre noch als Volontär, nach Abschluss seiner Lehre dann als Angestellter. Schnell kam er in Kontakt mit nationalen und internationalen Broadcastern und Filmemachern und durfte im Alter von 24 Jahren am ersten internationalen Filmprojekt mitarbeiten.
Durch seine Arbeit bei verschiedenen Produktionsfirmen und Fernsehsendern konnte Roman viele Arbeitsschritte erlernen und ausüben. Angefangen als einfacher Produktions-Assistent, später dann als Kameramann, Cutter und Regisseur. Zuletzt arbeitete er als Produktionsleiter und verantwortete Produktionen wie Wahlen, Schwingfeste, Fussballspiele oder Fasnachts-Übertragungen. Mittlerweile hat er sich selbständig gemacht und kann so seiner Leidenschaft des Bewegtbildes und seiner Kreativität noch mehr freien Lauf lassen.

Website: www.loeffel.tv
Link zum Film
Promo-Clip für Panasonic

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