Das Projekt „Nachhaltige Meeresprodukte“ stellt die Umwelt in den Mittelpunkt

In den Cafeterias von Panasonic wird Fisch angeboten, der unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit erzeugt wird

Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung droht die Zerstörung der Meeresressourcen. Die Cafeterias von Panasonic dienen als Podium zur Aufklärung der Menschen. Unter anderem werden „nachhaltige Meeresprodukte“ – also nachhaltig erzeugte Meeresprodukte – in die Speisekarten aufgenommen. Dadurch soll zudem ein Beitrag zur Erreichung von Ziel 14 (Leben unter Wasser) der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) geleistet werden.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs)

Bild: Ziele für nachhaltige Entwicklung. Ziel 1: Keine Armut, Ziel 2: Kein Hunger, Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen, Ziel 4: Hochwertige Bildung, Ziel 5: Geschlechtergleichheit, Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie, Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur, Ziel 10: Weniger Ungleichheiten, Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden, Ziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion, Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, Ziel 14: Leben unter Wasser, Ziel 15: Leben an Land, Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen, Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele, diese Entwicklungsziele werden uns auf unserem gemeinsamen Weg ins Jahr 2030 weltweit begleiten.

Überfischung und Aquakultur führen zu einem kontinuierlichen Anstieg des Verbrauchs von Meeresressourcen. Werden keine Gegenmassnahmen ergriffen, können zukünftige Generationen möglicherweise keinen Fisch und keine Schalentiere mehr geniessen. Um diese Gaben der Ozeane und Flüsse für diejenigen, die nach uns kommen, zu erhalten, nimmt Panasonic seit März 2018 nachhaltige Meeresprodukte in die Speisekarten seiner Cafeterias auf. Es handelt sich um die erste Initiative dieser Art eines Unternehmens mit Sitz in Japan.  

Als nachhaltige Meeresprodukte werden solche Meeresprodukte bezeichnet, bei deren Erzeugung die Produzenten in der Fischerei- und Aquakulturindustrie nachhaltige Produktionsmethoden eingesetzt haben, die sowohl die Belange des Ressourcenmanagements als auch die der Umwelt und der Gesellschaft berücksichtigen. Ab Januar 2020 wurden nachhaltige Meeresprodukte in die Speisekarten von 30 Cafeterias des Unternehmens aufgenommen. Panasonic hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2020 die Speisekarten aller etwa 100 Cafeterias für seine über 100.000 Mitarbeiter in Japan entsprechend zu verändern.  

Foto: Der Eingang zur Unternehmenscafeteria von Panasonic. Plakate und Banner lenken die Aufmerksamkeit auf das Thema „Nachhaltige Meeresprodukte“. Viele Menschen stehen in einer Schlange.
Foto: Eine Auswahl von Gerichten mit nachhaltigen Meeresprodukten. Frittierte Austern aus der Präfektur Miyagi. Weißer Reis und Misosuppe auf einem Tablett angeboten.
Foto: Panasonic-Mitarbeiter wählen ihr Essen aus der Speisekarte für nachhaltige Meeresprodukte in der Cafeteria des Unternehmens.

Zertifizierung von nachhaltigen Meeresprodukten für den Verzehr

Eine Initiative zum Schutz der Meeresressourcen, die weltweit gefördert wird, ist der Prozess der Auswahl nachhaltiger Meeresprodukte. Der Marine Stewardship Council (MSC) und der Aquaculture Stewardship Council (ASC) wurden als Zertifizierungssysteme etabliert. Wenn die Verbraucher damit beginnen, sich für Meeresprodukte zu entscheiden, die im Rahmen eines dieser Systeme zertifiziert sind und das entsprechende Gütesiegel tragen, wird auch die Anzahl der Unternehmen der Fischwirtschaft zunehmen, die sich zertifizieren lassen wollen. Dies wird zum Schutz der reichhaltigen Schätze der Meere beitragen.

Bild: Das MSC-Zertifizierungssiegel. Die MSC-Zertifizierung wird vom Marine Stewardship Council für nachhaltig und ordnungsgemäß betriebene Fischerei vergeben. Das Siegel sieht folgendermaßen aus. „ZERTIFIZIERTE NACHHALTIGE FISCHEREI, MSC, www.msc.org/de“
Bild: Das ASC-Zertifizierungssiegel. Die ASC-Zertifizierung wird vom Aquaculture Stewardship Council für eine verantwortungsvolle Fischzucht geregelt, um die Umweltbelastung für Umwelt und Gesellschaft zu minimieren. Das Siegel sieht folgendermaßen aus. „VERANTWORTUNGSVOLLE FISCHZUCHT, asc ZERTIFIZIERT, ASC-AQUA.ORG“

Panasonic hatte bei der Einführung von nachhaltigen Meeresprodukten enorme Hindernisse zu überwinden. Für die Bestätigung, dass auf den Speisekarten der Cafeterias des Unternehmens nachhaltige Meeresprodukte angeboten werden, müssen alle Unternehmen über die gesamte Lieferkette hinweg die entsprechenden Standards einhalten – nicht nur die Anbieter von Meeresprodukten, sondern auch Importeure, Grosshändler, Verarbeiter, Händler und Caterer. Die Produktkette (Chain of Custody, CoC) garantiert die Rückverfolgbarkeit und verpflichtet diese Unternehmen ihrerseits dazu, eine Vielzahl von Bedingungen zu erfüllen, um die Zertifizierung zu erhalten.

Ablauf der Versorgung mit zertifizierten Meeresprodukten

Bild: „Die Produktkettenzertifizierung (Chain of Custody, CoC) ist für alle Prozesse im Zusammenhang mit Meeresprodukten erforderlich.“ Dieses Diagramm zeigt den Ablauf der Versorgung mit zertifizierten Meeresprodukten. Anbieter von Meeresprodukten benötigen eine MSC- oder ASC-Zertifizierung. Eine Produktkettenzertifizierung ist auch für Importeure, Großhändler, Verarbeiter, Händler und Cateringunternehmen erforderlich. Nachdem sie all diese Zertifizierungen vorliegen haben, können Cafeterias des Unternehmen nachhaltige Meeresprodukte anbieten.

Um die Reichweite dieser Initiative zu erhöhen, intensiviert Panasonic seine Anstrengungen ausserhalb des Unternehmens. Das Unternehmen unterstützt aktiv andere Unternehmen, indem es sie ermutigt, nachhaltige Meeresprodukte in ihren Cafeterias einzuführen, um den Bekanntheitsgrad dieses Produkts deutlich zu erhöhen. Darüber werden Betriebe des Gastgewerbes bei der Erlangung der Produktkettenzertifizierung unterstützt.

Panasonic hofft, durch bewusstseinsbildende Massnahmen eine wesentliche Änderung des Verbraucherverhaltens herbeizuführen. Ein Grundgedanke ist, dass die Mitarbeiter nachhaltige Meeresprodukte kosten, schätzen und anderen davon erzählen können. Durch die kontinuierliche Förderung dieser und ähnlicher Initiativen will das Unternehmen seinen Beitrag zum Erhalt der Meeresressourcen und zur Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft leisten.

Foto: Service-Ecke in der Cafeteria von Panasonic. Auf Plakaten wird über nachhaltige Meeresprodukte informiert. Auf den Plakaten wird das „Spezielle Tagesmenü mit nachhaltigen Meeresprodukten“ präsentiert!
Foto: Blick auf die Panasonic-Cafeteria. Viele Menschen essen.
Bild: A Better Life, A Better World

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